Der Vorabend des 1.Weltkrieges

28. Juni 1914 – in Sarajevo werden der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz-Ferdinand und  seine Ehefrau Sophie von serbischen Separatisten ermordet. In Österreich überlegt man wie Serbien zu bestrafen sei und drei Wochen später war der K. u. k. Monarch Franz-Joseph I. überzeugt das es Krieg gegen Serbien geben müsse. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. sagte Unterstützung zu und somit waren die Würfel gefallen.

Erklärung des Kriegszustandes des Deutschen Kaiserreiches am 31 Juli 1914, der Beginn des Ersten Weltkrieges. Unterzeichnet von Kaiser Wilhelm II. im Neuen Palais in Potsdam. Gegengezeichnet vom Reichkanzler Bethmann-Hollweg.

Einen Monat nach dem Attentat von Sarajevo, am 28. Juli 1914 erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg, eine deutsche Kriegerklärung folgte und das europäische Bündnissystem wurde aktiviert. Innerhalb kurzer Zeit wuchs sich der Konflikt zu einem Weltkrieg aus in dem ca. 1,35 Milliarden Menschen, das waren ca. ¾ der damaligen Weltbevölkerung, im Kriegszustand waren und der 17 Millionen Todesopfer forderte. Die anfänglich schnellen Erfolge der deutschen Truppen kamen an der Somme in Frankreich zum stehen und der Krieg wandelte sich in einen zermürbenden Stellungskrieg. In dieser Situation überlegte man, wie man dem festgefahrenen Kriegsgeschehen neuen Schwung verleihen könnte. Immer längere und tiefere Schützengräben wurde zum Lebensraum der Soldaten und eine bis dahin nie gesehen Materialschlacht nahm seinen Lauf. Es musste etwas entwickelt werden womit man die Stacheldrahtverhaue und Schützengräben im Niemandsland zwischen den Fronten überwinden konnte um die gegnerischen Reihen zu durchbrechen. Ein gepanzertes Fahrzeug musste her um dem Krieg wieder aus den Schützengräben zu drängen. Die Entwicklung des ersten Panzers „Little Willie“ 1915 sollte den Briten den erhofften Vorteil bringen um den Krieg voranzutreiben.